KIS-Export maskieren mit anonym.plus

Maskieren Sie PHI in Systemexporten, bevor sie für Tests, Audits oder Sekundäranalysen genutzt werden.

PII-Schwärzung ist das lokale Erkennen und Maskieren personenbezogener Daten in einem Dokument, bevor es weitergegeben wird.

Die Maskierung von Systemexporten aus dem Krankenhausinformationssystem entfernt Bezeichner aus strukturierten Dateien gemäß SGB V §291a und DSGVO Art. 32. anonym.plus verarbeitet CSV-, XML- und HL7-Exporte lokal und lässt die klinische Struktur für nachgelagerte Analysen erhalten.

Wann es greift

Die IT-Abteilung benötigt realistische Testdatensätze aus dem Krankenhausinformationssystem für ein Systemupgrade. Bevor Rohdaten in Nicht-Produktionsumgebungen gelangen, müssen alle Bezeichner maschinell unkenntlich gemacht werden.

Wie anonym.plus es löst

  1. Exportieren Sie den Systemdatensatz als CSV, XML oder HL7-Datei.
  2. Öffnen Sie die Exportdatei in anonym.plus auf Ihrem Gerät.
  3. Das Programm erkennt Spalten und Felder mit Namen, KVNR und Datumsangaben.
  4. Wählen Sie pro Feld die Aktion: Maskieren, Pseudonymisieren oder Tilgen.
  5. Prüfen Sie freie Textfelder mit der Volltextanalyse auf verborgene Bezeichner.
  6. Exportieren Sie den maskierten Datensatz ohne Netzwerkübertragung.

Was Sie bereitstellen

Erkannte Entitätstypen in Gesundheitsdaten

Kategorieanonym.plus-EntitätstypBeispiel
NamenPERSONHans Bauer → [PERSON_1]
DatumsangabenDATE_TIME2026-03-01 → [DATUM]
KrankenversicherungDE_INSURANCE_NUMBERD567890123 → [KVNR]
RentenversicherungDE_RENTENVERSICHERUNG65 040185 R 007 → [SVNR]
FallnummerMEDICAL_RECORD_NUMBERSYS-00044512 → [FALLNR]
EinrichtungLOCATIONAbteilung Innere, Station 7 → [ABTEILUNG]

Erreichte Konformität

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Grenzen & Hinweise

Freitext­felder im Systemexport können PHI enthalten, die eine reine Feldmaskierung nicht erfasst. Aktivieren Sie die Volltextanalyse für alle Freitext­spalten und prüfen Sie das Ergebnis stichprobenartig.

Häufig gestellte Fragen

Welche Felder im Systemexport enthalten typischerweise Bezeichner?

Name, Geburtsdatum, KVNR, Adresse, Einweisungsdatum, Behandelnder und Freitext­felder wie 'Bemerkungen' oder 'Diagnosetext' sind die häufigsten Quellen.

Kann ich pseudonymisierte Exportdaten für Längsschnittanalysen verwenden?

Ja. Mit einer konsistenten Pseudonym-Tabelle erhalten alle Datensätze desselben Falls dieselbe Marke — so bleiben zeitliche Zusammenhänge erhalten.

Erfüllt die Maskierung die Anforderungen des DigiG 2024?

Die Maskierung entfernt Bezeichner gemäß den technischen Schutzmaßnahmen nach DSGVO Art. 32, die das DigiG 2024 für ePA-Daten bestätigt. Prüfen Sie zusätzlich einrichtungs­spezifische Datenschutzkonzepte.