Die Mutterschutzbescheinigung enthält Gesundheitsdaten gemäß DSGVO Art. 9 sowie das ärztlich attestierte Beschäftigungsverbot nach MuSchG §3. anonym.plus markiert jeden personenbezogenen Treffer lokal, sodass der Schutzfristzeitraum bestehen bleibt, während Diagnose und Kennnummern verschwinden. Die Bearbeitung läuft offline; die Datei bleibt auf Ihrem Gerät.
Wann es greift
Eine Mitarbeiterin reicht die ärztliche Bescheinigung über das voraussichtliche Entbindungsdatum bei der Personalstelle ein. Vor Weitergabe an die Entgeltabrechnung tilgen Sie Name, KVNR und Diagnose, damit nur der Schutzfristzeitraum sichtbar bleibt.
Wie anonym.plus es löst
- Öffnen Sie die Bescheinigung in anonym.plus auf Ihrem Rechner.
- Lokale OCR liest gescannte Seiten und unterschriebene PDFs.
- Die Anwendung markiert Name, Diagnose, KVNR und Daten der Ärztin.
- Bewahren Sie den Schutzfristzeitraum für die Entgeltabrechnung.
- Bestätigen Sie jeden Treffer und maskieren Sie ihn lokal.
- Sichern Sie die bereinigte Kopie offline — nichts verlässt Ihr Gerät.
Was Sie bereitstellen
- Die Bescheinigung (PDF, DOCX oder gescanntes Bild).
- Ein Operator: Ersetzen (neutrales Label), Schwärzen oder Maskieren (Teilausgabe).
- Optionale Alias-Tabelle, falls der Vorgang später rückverknüpft werden muss.
Erkannte personenbezogene Datentypen
| Kategorie | anonym.plus-Entitätstyp | Beispiel |
|---|---|---|
| Name | PERSON | Anna Müller → [MITARBEITERIN] |
| Ärztin | PERSON | Dr. K. Weber → [ÄRZTIN] |
| KVNR | DE_INSURANCE_NUMBER | A123456789 → [KVNR] |
| Diagnose | DIAGNOSIS_ICD10 | O36.5 → [DIAGNOSE] |
| Datum | DATE_TIME | voraussichtl. ET 14.09.2026 → [DATUM] |
| Telefon | PHONE_NUMBER | +49 30 1234 5678 → [TELEFON] |
Erreichte Konformität
- Stützt das Beschäftigungsverbot nach MuSchG §3.
- Behandelt Diagnose und KVNR als besondere Kategorie gemäß DSGVO Art. 9.
- Arbeitet vollständig offline — die Bescheinigung erreicht keinen externen Server.
- Temporäre Dateien werden mit AES-256-GCM geschützt; 340+ Entitätstypen in 48 Sprachen.
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Grenzen & Hinweise
Der voraussichtliche Entbindungstermin kann in kleinen Teams allein ausreichen, um die Mitarbeiterin zu identifizieren. Prüfen Sie Freitextfelder manuell und lagern Sie die Originalbescheinigung getrennt von der allgemeinen Personalakte, wie BDSG §26 für Gesundheitsdaten verlangt.
Häufig gestellte Fragen
Welche Angaben aus der Mutterschutzbescheinigung darf der Arbeitgeber speichern?
Nur das, was zur Berechnung der Schutzfrist und zur Auszahlung des Mutterschaftslohns nötig ist. Die Diagnose gehört nicht in die Personalakte; anonym.plus markiert sie zur Tilgung, sodass nur der Zeitraum dokumentiert bleibt.
Wird die Bescheinigung an einen Server übertragen?
Nein. Die Desktop-Anwendung arbeitet vollständig ohne Netzwerk, sodass Diagnose und KVNR Ihr Gerät nicht verlassen.
Bleibt das Formular nach der Ersetzung lesbar?
Ja. Der Operator Ersetzen setzt ein neutrales Label an jede Stelle, sodass der Schutzfristzeitraum verständlich bleibt, ohne den Namen preiszugeben.