Anonymisierung des Wiedereingliederungsplans (BEM) mit anonym.plus

Loeschen Sie identifizierende Felder im Stufenplan, bevor er als Best-Practice geteilt wird.

Das betriebliche Eingliederungsmanagement nach §167 SGB IX hilft Beschaeftigten nach langer Krankheit zurueck in den Beruf. Der Stufenplan enthaelt sensible Gesundheits- und Vereinbarungsdaten. Fuer Best-Practice-Sammlungen anderer Werke loescht anonym.plus Klarnamen und Diagnoseangaben.

Wann es greift

Eine verantwortliche Person der Eingliederungsrunde teilt einen erfolgreichen Stufenplan mit dem Konzernkreis. Vor dem Versand werden Name der betroffenen Person, der Vorgesetzten und Detail-Diagnosen anonymisiert; Stufenfolge, Belastungsstufen und Dauer bleiben sichtbar.

Wie anonym.plus es löst

  1. Oeffnen Sie den Stufenplan (DOCX, PDF) in der Anwendung lokal.
  2. Die Erkennung markiert Klarnamen, Diagnosen und SVNR.
  3. Vergeben Sie ueber die Operation Ersetzen Codes wie BETROFFENE_1, VORGESETZTE_1.
  4. Anonymisieren Sie Diagnoseangaben falls erforderlich.
  5. Pruefen Sie Anhaenge wie aerztliche Berichte separat.
  6. Speichern Sie die anonyme Fassung fuer die Konzern-Wissensdatenbank.

Was Sie bereitstellen

Erkannte personenbezogene Datentypen

Kategorieanonym.plus-EntitätstypBeispiel
NamePERSONSachbearbeiterin Petra Wagner → [BETROFFENE_1]
SVNRDE_RENTENVERSICHERUNG62 110981 W 309 → [SVNR]
DiagnoseDIAGNOSIS_ICD10F32.1 Depression → [DIAGNOSE]
ArztPERSONDr. med. Eva Roth → [ARZT_1]
VorgesetztePERSONTeamleiterin Sabine Koch → [VORGESETZTE_1]
E-MailEMAIL_ADDRESSbem@firma.de → [EMAIL]

Erreichte Konformität

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Grenzen & Hinweise

Das Verfahren ist freiwillig; die Teilnahme darf nicht ueber den anonymen Vorzeigefall rueckschliessbar werden.

Häufig gestellte Fragen

Wer hat Zugriff auf den Stufenplan?

Nur das zustaendige Team, der Betriebsarzt und die betroffene Person. Externe Adressaten erhalten ausschliesslich anonyme Fassungen.

Muss ich die Schwerbehindertenvertretung einbinden?

Bei Schwerbehinderten ja, gemaess §178 SGB IX. Die Vertretung sieht die unanonymisierte Originalfassung.

Wann gilt der Plan als wirklich anonym?

Wenn Diagnosen, Klarnamen und Werks-Detailangaben so weit reduziert sind, dass eine Reidentifikation praktisch ausgeschlossen ist.