Registerdaten de-identifizieren mit anonym.plus

Personenbezogene Daten aus Krankheits- oder Behandlungsregistern entfernen, bevor Auszüge weitergehen.

Register verknüpfen Patienten mit Diagnosen, Therapien und Verlauf. DSGVO Art. 9 stuft diese Daten als besondere Kategorie ein. Das GDNG (2024) schafft die Basis für die Registernutzung in der Forschung. anonym.plus maskiert Auszüge lokal. Der epidemiologische Gehalt bleibt erhalten.

Wann es greift

Das Registerteam bereitet einen Auszug für eine Multizenterstudie vor. Namen, Adressen und KVNR müssen vor der Übermittlung weg.

Wie anonym.plus es löst

  1. Laden Sie den Auszug (CSV, XLSX oder XML) in anonym.plus.
  2. Das Werkzeug prüft alle Spalten auf direkte und indirekte Kennungen.
  3. Prüfen Sie die Markierungen und bestätigen Sie den Bereinigungsplan.
  4. Tilgen Sie direkte Felder (Name, KVNR) und ersetzen Sie indirekte Felder.
  5. Prüfen Sie Freitextfelder auf verbliebene Namen oder Adressen.
  6. Exportieren Sie den bereinigten Auszug für die Studiendatenbank.

Was Sie bereitstellen

Erkannte Entitätstypen in Gesundheitsdaten

Kategorieanonym.plus-EntitätstypBeispiel
PatientennamePERSONGünter Braun → [PATIENT_R041]
KVNRDE_INSURANCE_NUMBERG890123456 → [KVNR]
Diagnose (ICD-10-GM)FREE_TEXTICD C34.1 → beibehalten
BehandlungszentrumLOCATIONTumorzentrum München → [ZENTRUM]
ErstdiagnosedatumDATE_TIME22.06.2023 → [DATUM_DIAGNOSE]
AdresseLOCATIONRosenstraße 7, Augsburg → [ADRESSE]

Erreichte Konformität

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Grenzen & Hinweise

Diagnosecodes mit seltenen Erkrankungen, Alter und Region können zusammen auf Personen zeigen. Prüfen Sie Kombinationen vor der Weitergabe mit einer k-Anonymitätsanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Was sind typische Kennungen in Krankheitsregistern?

Name, KVNR, SVNR, Geburtsdatum, Adresse und Behandlungszentrum. Seltene Diagnosecodes mit demografischen Daten können zudem indirekt identifizieren.

Welche Rolle spielt das GDNG für die Registerforschung?

Das GDNG (2024) schafft eine einheitliche Grundlage für die Nutzung von Gesundheitsdaten aus Registern und Versorgungsquellen zu Forschungs- und Statistikzwecken.

Bleibt der epidemiologische Wert nach der Bereinigung erhalten?

Ja. Diagnosecodes, Therapieverläufe und Überlebensdaten bleiben unberührt. Nur personenbezogene Felder werden entfernt.